Die Studentin mit ihren beiden Betreuern vor der Titelfolie der verteidigten Masterarbeit

„Menschzentrierte Sicherheitsgestaltung eines Smart-Home-Hubs“ - Studentische Abschlussarbeit zu Usable Security im Smart Home 

Privacy und Security gehen Hand in Hand. Fragen zur Security sind dabei oft Fragen zur Privacy vorgelagert. Ist ein Gerät nicht sicher, z.B. durch veraltete Firmware oder Fehlkonfigurationen, stehen Angreifern möglicherweise Einfallstore auf smarte Geräte und damit das Smart Home offen, Unberechtigte können sich Zugang zu Geräten und Daten verschaffen und diese missbrauchen.

Damit Nutzende aktiv eingebunden werden können, müssen Sicherheitslösungen dazu nicht nur technisch durchdacht sein, sondern auch die Bedürfnisse und Perspektive der Nutzenden aufgreifen. Auch Sicherheit muss daher „usable“, also verständlich und gebrauchstauglich, sein.

In der jetzt verteidigten Masterarbeit „Menschzentrierte Sicherheitsgestaltung eines Smart-Home-Hubs“ ging es darum mit „IoT Guard“ eine solche Lösung zu entwickeln. Die Arbeit analysiert dazu mögliche Ansatzpunkte sowohl in Home Assistant als auch einer kommerziellen Cloud-Lösung und erarbeitete in einem Mensch-zentrierten Gestaltungsprozess passende Entwürfe, die sowohl komfortorientierte als auch im Detail sicherheitsorientierte Nutzende ansprechen sollen. Die entwickelte Lösung bietet dazu einen Überblick zur Aktualität der Firmware verschiedener Geräte, lässt Nutzende gefährdete Geräte schnell erkennen und gibt Handlungsempfehlungen für nächste konkrete Schritte. Aus der Evaluation leitet die Arbeit daraus wichtige relevante Designprinzipien für die Umsetzung in echten Systemen ab.

Die Arbeit wurde durch das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik (BSI), Abteilung Digitaler Verbraucherschutz, unterstützt und begleitet. Wir danken für die tolle Kooperation und freuen uns auf weitere zukünftige Zusammenarbeit.