
Vom Wohnzimmer zur Doktorarbeit: Herzlichen Glückwunsch, Karola Köpferl!
Was passiert, wenn smarte Technik bei Menschen einzieht? Wenn Sensoren im Wohnzimmer stehen, Datenspuren den eigenen Tagesablauf sichtbar machen und die Frage aufkommt: Was lässt sich daraus eigentlich über mich erfahren? Für ihre Dissertation „Meine Oma hat ein Smartphone und Alexa, meine Oma ist ne ganz moderne Frau“ hat unsere frühere Kollegin Karola Köpferl genau hingeschaut – und vor allem zugehört. Neben „Schlaue Technik. Tolle Helfer?” und „Ein Roboter als Alltagshelfer?” haben die beiden Feldstudien in Simplications die Arbeit wesentlich mitgetragen: mit Technik im echten Zuhause, mit echten Datenspuren und mit älteren Menschen, die ausprobiert, nachgefragt, mitgedeutet und Grenzen gezogen haben. Ihre Erfahrungen zeigen, was im Alltag zählt. Wer hilft, wenn etwas hakt? Was möchte ich über mich preisgeben? Und wer entscheidet, welche Technik zu meinem Leben passt?
Gestern hat Karola ihre Dissertation an der TU Chemnitz erfolgreich verteidigt. Wir freuen uns mit ihr und gratulieren herzlich! Ein großes Dankeschön gilt auch den Menschen, die uns ihre Türen geöffnet und ihre Erfahrungen mit uns geteilt haben.



